
Über die Initiative
Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“: Bereits über 2.000 Einzelhändler zertifiziert
Das Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ ist ein voller Erfolg. Seit dem Start im März 2010 wurden bereits 2.067 Einzelhändler in ganz Deutschland ausgezeichnet. Mittlerweile gibt es in allen Bundesländern zertifizierte Geschäfte, die auf Generationenfreundlichkeit setzen. Die meisten befinden sich in Niedersachsen, wo bereits Ende 2009 die Pilotphase des Qualitätszeichens startete. Über 550 Einzelhändler werben dort mit der Auszeichnung an Eingangstüren und Schaufenstern, dicht gefolgt vom Freistaat Sachsen mit über 400 zertifizierten Geschäften.
„Das Qualitätszeichen wird deutschlandweit sehr gut angenommen. Während nach dem ersten Jahr über 700 Einzelhändler zertifiziert waren, sind es heute schon über 2.000“, sagt Monika Dürrer, Geschäftsführerin beim Handelsverband Deutschland (HDE) – Der Einzelhandel. Das Medienecho am Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ war bisher sehr groß. „Günstiger kann man als Einzelhändler kaum auf sich aufmerksam machen“, so Monika Dürrer.
Das Interesse an der Zertifizierung gehe mittlerweile weit über den Handel hinaus, berichtet die HDE-Geschäftsführerin: „Wir bekommen immer mehr Nachfragen von der Industrie, Gemeinden, Städten und Landkreisen. Einige Städte und Gemeinden arbeiten bereits intensiv an Konzepten für generationenfreundliche Kommunen. Dieses Engagement unterstützen wir. Hier sind jedoch die kommunalen Spitzenverbände in der Verantwortung.“
Im Überblick: Kriterien und Prüfungsmodalitäten des Qualitätszeichens
• Für das Qualitätszeichen werden Einzelhändler anhand eines bundesweit einheitlichen Kriterienkatalogs durch geschulte Testerinnen und Tester geprüft – darunter das Leistungsangebot, die Zugangsmöglichkeiten und den Service. Die Auswertung der Fragebögen erfolgt an zentraler Stelle über eine Datenbank beim HDE in Berlin. Das Ergebnis wird zurück an den Verband vor Ort gegeben, dieser informiert dann den Einzelhändler. Wird der Test mit ausreichender Punktzahl bestanden, wird das Qualitätszeichen für drei Jahre verliehen. Danach ist eine erneute Prüfung notwendig. Die erfolgreich geprüften Einzelhändler erhalten ein Zertifikat und können mit einem Aufkleber an der Eingangstür oder am Schaufenster gegenüber ihren Kundinnen und Kunden signalisieren, dass sie erfolgreich zertifiziert wurden.
• Entwickelt wurde das Qualitätszeichen gemeinsam vom HDE und von der Initiative „Wirtschaftsfaktor Alter“ sowie von weiteren Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der Verbraucherseite. Die Zertifizierung der Geschäfte erfolgt durch die Landes- und Regionalverbände des HDE.
• Ob ein Geschäft bereits die wichtigsten Kriterien für eine Zertifizierung erfüllt, lässt sich vorab durch einen Schnelltest im Internet herausfinden.
Alle Informationen zum Qualitätszeichen sowie den Schnelltest finden Sie unter: www.generationenfreundliches-einkaufen.de
Tipp: Lesen Sie hierzu auch das folgende Interview mit Angela Lehmann, Marktleiterin des OBI-Marktes Ottendorf-Okrilla, einem von fünf Märkten, die im März in Sachsen zertifiziert wurden.

„Mit unseren generationen- und somit kundenfreundlichen Angeboten können wir unsere Kundschaft an uns binden“
Interview mit Angela Lehmann, Marktleiterin des OBI-Marktes Ottendorf-Okrilla
Am 8. März 2011 wurden in Sachsen fünf OBI Märkte mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ ausgezeichnet. Darunter auch Ihre Filiale Ottendorf-Okrilla. Für welche Maßnahmen und Angebote wurde Ihr Markt ausgezeichnet?
Unser Markt ist barrierearm. Vom Parkplatz bis in den Markt hinein gibt es nirgendwo Stufen oder Absätze. Die Gänge sind so breit angelegt, dass auch Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollator und Familien mit Kinderwagen bequem einkaufen können. Um den Einkauf für unsere Kundinnen und Kunden zu erleichtern, stehen verschiedene Einkaufswagen zur Verfügung, die leicht be- und entladen werden. Zudem bieten Sitzmöglichkeiten an den Informationsständen die Möglichkeit zum Ausruhen. Natürlich verfügen wir auch über Kundentoiletten sowie ein behindertengerechtes WC. Jährlich wird eine Kundenbefragung durchgeführt, die Ergebnisse fließen in neue Maßnahmen ein. Ganz wichtig hierbei ist das Thema Orientierung im Markt.
Wie erleichtern Sie die Orientierung?
Ein OBI-Markt hat im Vergleich zu Supermärkten große Verkaufsflächen. Für die Kundinnen und Kunden ist es deshalb sehr wichtig, sich gut im Markt orientieren zu können und Produkte schnell zu finden. Deshalb gibt es Beschilderungen für die Ein- und Ausgänge, die Kassen, die einzelnen Sortimentsbereiche sowie die Toiletten.
Darüber hinaus setzen wir erfolgreich auf Kundenleitsysteme an den Regalen und gut lesbare Produkt- und Preisauszeichnungen.
Was macht Ihren Service generationenfreundlich?
Unsere Beschäftigten werden fortlaufend geschult. Deshalb sind wir in der Lage, uns auf Kundinnen und Kunden jeden Alters einzustellen. Besonders ältere Menschen legen großen Wert auf zuvorkommende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht nur informieren, sondern bei Bedarf auch qualifiziert weiterhelfen.
Wie profitieren Sie von der Auszeichnung?
Wir werben mit unserer Auszeichnung innerhalb und außerhalb des Marktes. So haben wir unsere Türen mit den Aufklebern gekennzeichnet und im Markt Plakate aufgehängt, die auf die Auszeichnung hinweisen. Unsere Kundschaft reagiert sehr positiv. Einige unserer Stammkundinnen und -kunden haben uns persönlich darauf angesprochen. Es wurde auch in der regionalen Presse berichtet. Darüber hinaus nutzen wir die Auszeichnung in unserer Werbung, beispielsweise in Flyern. Am Ende zählt, dass wir mit unseren generationen- und somit kundenfreundlichen Angeboten unsere Kundschaft an uns binden können.
Quartett der Leitfäden komplett: Vierter Leitfaden für das verarbeitende Gewerbe erschienen
Viele kleine und mittelständische Unternehmen könnten sich noch stärker auf die Bedürfnisse älterer Kundinnen und Kunden einstellen. Oft reichen relativ einfache Anpassungen bei Design oder Ergonomie, damit das Angebot auch die reife Kundschaft begeistert. Bei technologieintensiven Produkten unter dem Stichwort Ambient Assisted Living (AAL) muss dagegen erst noch Pionierarbeit geleistet werden, ehe die Angebote auf einen breiten Markt treffen. Der neue Leitfaden „Zukunftsmarkt 50plus – Chancen und Herausforderungen für das verarbeitende Gewerbe: Konsumgüter, Wohnen und Leben generationengerecht gestalten“ liefert Tipps, Hinweise und Praxisbeispiele zur Produktanpassung ebenso wie zur Markterschließung für neue generationenfreundliche Angebote. Dabei ist auch das Marketing ein wichtiger Bestandteil. Der kostenlose Leitfaden kann wie die drei weiteren Leitfäden, die zu den Themen Tourismuswirtschaft, internationale Märkte und altersbedingte Veränderungen erschienen sind, beim Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. (RKW Kompetenzzentrum) sowie über die E-Mailadresse kreth(at)rkw.de bei Frau Julia Kreth bestellt werden oder alternativ hier heruntergeladen werden.
RKW baut Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung auf
Oft schlummern in Unternehmen stille Potenziale, die einen Fachkräftemangel beheben könnten. So zum Beispiel durch gezielte Kompetenzentwicklung von Beschäftigten, Karriereangebote an Nachwuchskräfte, die Förderung von Frauen oder von älteren Beschäftigten. Muss dennoch auf dem Arbeitsmarkt rekrutiert werden, lohnt sich der Blick über die Unternehmensgrenzen hinaus. Wie Unternehmen diese und andere Wege erfolgreich beschreiten können, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, will das neue Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung aufzeigen. Das Kompetenzzentrum wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie vom RKW Kompetenzzentrum und dem Institut der deutschen Wirtschaft aufgebaut. Ziel ist es, mit guten Beispielen, Veranstaltungen, Broschüren, Leitfäden und einem Internetauftritt Praxistipps zu geben und Lösungswege aufzuzeigen.
Weitere Informationen zum Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung finde Sie hier: www.kompetenzzentrum-fachkraeftesicherung.de

Für Verbraucherinnen und Verbraucher
„Das Gehirn ist wie ein Muskel: Man muss es regelmäßig trainieren, um seine Fitness zu erhalten“
Interview mit Prof. Dr. Ernst Pöppel, wissenschaftlicher Leiter des Generation Research Programs des Instituts für Medizinische Psychologie und Geschäftsführender Vorstand des Humanwissenschaftlichen Zentrums der Ludwig-Maximilians-Universität München
Wie entwickelt sich die Leistungsfähigkeit des Gehirns im Laufe des Lebens?
Das muss man differenziert betrachten. Bei den meisten Menschen, etwa bei 80 Prozent, bleibt das Gehirn in seiner Leistungsfähigkeit in allen Funktionen erhalten. Nur die Geschwindigkeit, mit der das Gehirn Informationen verarbeitet, verringert sich etwas. Dieser Prozess beginnt jedoch schon mit 20 oder 30 Jahren. Die Kraft der Intelligenz bleibt bis ins hohe Alter erhalten. Das sollte man nicht unterschätzen.
Welche Tricks gibt es, um im Alter geistig fit zu bleiben?
Der Haupttrick ist, sich selbst sinnvolle Ziele zu setzen und geistig aktiv zu bleiben. Das Gehirn ist wie ein Muskel: Man muss es regelmäßig trainieren, um seine Fitness zu erhalten. Eine gute Übung ist das Auswendiglernen von Gedichten. Wie heute erwiesen ist, speichert unser Kurzzeitgedächtnis Eindrücke drei Sekunden lang, bevor es Informationen weiterverarbeitet. Diesen Zeitraum nenne ich das „Gegenwartsfenster“ unseres Gehirns. Auch die Verszeile eines Gedichts dauert, in einem normalen Tempo gesprochen, zwei bis drei Sekunden lang. Mit dem Auswendiglernen einer Verszeile festige ich also mein „Gegenwartsfenster“ und erhöhe somit die Leistungsfähigkeit meines Gehirns. Darüber hinaus fangen viele Gedichte Lebenssituationen ein, mit denen wir uns identifizieren können. Gedichte haben sozusagen auch einen psychotherapeutischen Effekt.
Logikrätsel wie Sudoku liegen im Trend. Macht diese Art des Gehirnjoggings Sinn?
Meines Erachtens macht das Lösen von Sudokus wenig Sinn. Natürlich macht es Spaß und ist ein guter Zeitvertreib. Ich lerne auch einfache Zusammenhänge besser zu transferieren, aber eine intellektuelle Herausforderung ist es nicht. So werde ich zwar besser im Sudoku-Lösen, steigere aber nicht die generelle Leistungsfähigkeit meines Gehirns.
Welche Rolle spielen Medien wie Fernsehen und Internet Ihrer Meinung nach für die geistige Fitness?
Beim Fernsehen ist der Mensch passiv – egal welchen Alters. Das trainiert das Gehirn in keinster Weise. Das beste Beispiel dafür sind Nachrichtensendungen. Jeder schaut sie, doch nur die wenigsten Menschen können sich einige Minuten nach der Sendung noch an die genauen Inhalte erinnern. Das belegen zahlreiche Untersuchungen. Auch anspruchsvolle Filme sprechen eher den emotionalen Haushalt des Gehirns an, als den intellektuellen. Das Surfen im Internet ist hingegen ein aktiver Prozess, bei welchem die Menschen selbständig denken müssen. Dazu gehört die Informationssuche genauso wie das Computerspielen. Fernsehen und Internetnutzung können in diesem Sinne also überhaupt nicht miteinander verglichen werden.

Für Unternehmen
„Ältere Menschen gehen ruhiger an Problemlösungen heran als jüngere“
Interview mit Prof. Dr. Jürgen Deller, Wirtschaftspsychologe an der Leuphana Universität Lüneburg
Aufgrund des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels wird es für Unternehmen immer wichtiger, ältere Beschäftigte möglichst lange zu halten. Wie verändern alternde Belegschaften die Arbeitsprozesse und -strukturen in den Unternehmen?
Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind anspruchsvoller als jüngere. Sie wünschen sich mehr Wertschätzung und Aufmerksamkeit für ihre Arbeit. Das stellt große Anforderungen an die Führungskräfte, die Beschäftigte über 50 Jahre über viele Jahre hinweg eher als Auslaufmodell betrachtet haben. Nun müssen sie umdenken und sich auf sie einstellen. Damit wird die Mitarbeiterführung deutlich anspruchsvoller.
Laut einer aktuellen Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen sind vor allem ältere Beschäftigte über 50 Jahre unzufrieden mit ihrem Arbeitsplatz – 1985 waren sie noch wesentlich zufriedener als ihre jüngeren Kolleginnen und Kollegen. Woran liegt das?
Das liegt daran, dass Arbeitsplätze und -prozesse auf jüngere Menschen zugeschnitten sind. Menschen verändern sich aber je älter sie werden. Viele Unternehmen haben einfach noch nicht realisiert, dass sie auch ihre Arbeitsstrukturen und -kulturen an die unterschiedlichen Ansprüche von älteren Beschäftigten anpassen müssen. Uns fehlen Modelle, um die zusätzlichen zehn Jahre, die Menschen heute länger arbeiten sollen, fachlich gestalten und weiterentwickeln zu können. Diese Unsicherheit führt bei den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Unzufriedenheit. Wir brauchen neue Modelle, die Orientierung geben und flexibler sind als die bisherigen. Dann werden wir auch wieder zufriedenere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Unternehmen haben.
Was können Unternehmen tun, um ältere Menschen motiviert und leistungsstark im Unternehmen zu halten?
In erster Linie müssen Unternehmen stärker in die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren. Nur so kann heute die körperliche Grundlage dafür geschaffen werden, dass Beschäftigte auch später noch mit Freude bei der Arbeit sind. Wenn man sich nur abquält, macht das keinen Spaß mehr. Darüber hinaus brauchen wir flexible Arbeitszeitmodelle, die die Bedürfnisse von älteren Menschen stärker berücksichtigen, zum Beispiel wenn diese Zeit für die Pflege ihrer Eltern benötigen. Unternehmen dürfen nicht rigide an ihren alten Strukturen festhalten, sondern müssen im Dialog mit den Beschäftigten neue Wege und Regelungen finden, die die Interessen beider Seiten berücksichtigen. Dadurch können Unternehmen nicht nur für mehr Arbeitszufriedenheit, sondern auch für mehr Arbeitsmotivation bei den älteren Beschäftigten sorgen.
Was können ältere Beschäftigte einem Unternehmen bieten, was jüngeren fehlt?
Mit zunehmendem Alter ändert sich die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen. Das äußert sich zum Beispiel in einer stärkeren emotionalen Stabilität, die dazu führt, dass ältere Menschen ruhiger an Problemlösungen herangehen als jüngere. Aufgrund ihrer langjährigen Berufserfahrung können sie Dinge viel gelassener auf sich zukommen lassen, diese besser in ihren Erfahrungsschatz einordnen und so überlegter in ihrer Arbeit vorgehen.

Schon gewusst …
Schon gewusst?
Dass Menschen erst mit 65 richtig glücklich sind? Wie verschiedene internationale Studien zeigen, steigt die Lebenszufriedenheit mit dem Alter an. Und das erklärt sich die Wissenschaft folgendermaßen: Mit dem Alter wächst das Bewusstsein der Vergänglichkeit, weshalb die Gegenwart intensiver gelebt wird. Während bei jungen Menschen in den Zwanzigern insbesondere das Stressgefühl und in den mittleren Jahren die Sorgen zunehmen, werden ältere Menschen entspannter und genussvoller. Mehr dazu lesen Sie in einem Artikel in „The Economist“ in englischer Sprache hier.
Veranstaltungshinweise
Sechster Demographie-Kongress „Best Age“
Der vom Behördenspiegel veranstaltete Demographie-Kongress „Best Age“, der am 30. und 31. August in Berlin stattfindet, setzt den Schwerpunkt dieses Jahr auf den Fachkräftemangel in Deutschland sowie die Sicherung des Fachkräftebedarfs. Zu diesem Schwerpunkt gestaltet das Bundesfamilienministerium als Partner des Behördenspiegels unter anderem ein Forum zum Thema „Bildung in der zweiten Lebenshälfte“.
Weitere Informationen sowie das Programm und das Anmeldeformular zum Kongress sind auf der Internetseite der Veranstaltung zu finden: http://www.best-age-conference.com/Kongress/
Zweiter Kongress „Zukunftsforum Langes Leben“
Das „Zukunftsforum Langes Leben“ findet am 7. und 8. September in Berlin statt. Die Schirmherrschaft übernehmen gemeinsam die Bundesministerien für Bildung und Forschung, für Gesundheit, für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Dieter Hackler, Leiter der Abteilung Ältere Menschen, Wohlfahrtspflege, Engagementpolitik im Bundesfamilienministerium wird im Rahmen des Zukunftsforums gemeinsam mit den Vertretern der anderen beteiligten Ministerien über die politische Gestaltung des demografischen Wandels diskutieren.
Ein Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf dem Bereich Wohnen, denn die überwältigende Mehrheit der Menschen wünscht sich, möglichst lange gesund in den eigenen vier Wänden zu leben. In Symposien und praxisnahen Workshops wird erörtert, welche Komfort- und Sicherheitslösungen ein langes Leben zu Hause unterstützen, wie diese finanziert werden können und welche Erwartungen die Menschen haben.
Weitere Informationen sowie das Programm und das Anmeldeformular zum Kongress sind hier zu finden: http://www.zukunftsforum-langes-leben.de/
Veranstaltung zum Thema „Reife Kunden begeistern – Dienstleistungen entwickeln und vermarkten“
Am 14. September stehen auf einer Fachtagung von „Wirtschaftsfaktor Alter“ in Berlin Dienstleistungen im Fokus: Warum ist es für Unternehmen sinnvoll, ihre Dienstleistungen auf die ältere Kundschaft auszurichten? Worauf kommt es dabei an? Wie schaffen sie es, dass auch jüngere Verbraucherinnen und Verbraucher die generationenfreundlichen Service-Angebote schätzen? Die Referentinnen und Referenten sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis geben Tipps und Anregungen dazu. Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier.
9. Bayerisch-Hessischer Tourismustag: Boom-Markt Gesundheitstourismus
Welche Innovationen es auf dem Zukunftsmarkt Gesundheitstourismus heute schon gibt und welche Chancen und Perspektiven sich für Anbieterinnen und Anbieter in diesem Bereich bieten, darum geht es auf dem 9. Bayerisch-Hessischen Tourismustag, der am 29. September in Bad Orb stattfindet.
Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier.
