Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Aktuelles09.07.2010
Ältere Menschen verändern zunehmend den Markt auf der Konsumentenseite. Davon konnten sich die rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Fachforums „Wirtschaftsfaktor Alter“ am 29. April 2010 im Konferenzzentrum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ein Bild machen. Die Referentinnen und Referenten aus Unternehmen, Wissenschaft und Politik stellten dar, wie der demografische Wandel sich auf die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen auswirkt. Eröffnet wurde das Fachforum von Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, sowie Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Prof. Dr. Thusnelda Tivig, von der Universität Rostock und Mitglied der Impulsgruppe „Wirtschaftsfaktor Alter“, sprach über die Konsequenzen, die sich aus der Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung sowie der daraus resultierenden Abnahme der Erwerbsbevölkerung ergeben. Ein weiteres Mitglied der Impulsgruppe „Wirtschaftsfaktor Alter“, die ehemalige Bundesfamilienministerin und Vorsitzende der BAGSO, Prof. Dr. Ursula Lehr, sprach über den „Wirtschaftsfaktor Alter aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher“. Gerd Billen, Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband und gleichfalls in der Impulsgruppe „Wirtschaftsfaktor Alter“ erläuterte, was sich ältere Verbraucherinnen und Verbraucher von Produkten wünschen und wie sich Unternehmen darauf einstellen können.
In zwei Foren wurden Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Im ersten Praxisforum stand das Thema „Markterschließung Zukunftsmarkt“ im Vordergrund. Dazu sprachen mitunter Monika Dürrer, Geschäftsführerin des Handelsverbands Deutschland - HDE e.V. und Delia Balzer, Sprecherin und Koordinatorin der Landesinitiative Niedersachsen generationsgerechter Alltag, über die Erfahrungen, die seit der Einführung des bundesweiten Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ gesammelt werden konnten. Im zweiten Praxisforum mit dem Titel „Innovationen für den Zukunftsmarkt 50plus“ erläuterte Eckart Drosse, Hauptgeschäftsführer vom Bauindustrieverband Hessen-Thüringen, wie der Wohnraum an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst werden kann.
„Wirtschaftsfaktor Alter“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).
Die Dokumentation der Vorträge und Diskussionen können Sie unter http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,
did=348874.html
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