Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Aktuelles03.02.2011

Vor rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand am 27. Januar 2011 die Regionalveranstaltung „Wirtschaftsfaktor Alter – Chancen des demografischen Wandels nutzen“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt. Zur Fachtagung hatte die Bundesinitiative „Wirtschaftsfaktor Alter“ in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Sächsischen Staatskanzlei und der Industrie- und Handelskammer Dresden eingeladen.
Begrüßt wurden die Gäste von Ministerialdirektor Dieter Hackler, dem Leiter der Abteilung „Ältere Menschen, Wohlfahrtspflege, Engagementpolitik“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und von Staatssekretär Hartmut Fiedler aus dem Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
Nach einem Impulsreferat mit dem Titel „Das Alter ist vielfältig – Bilder des Alters und Alterns“ von Prof. Dr. Gerhard Naegele, Institut für Gerontologie an der TU Dortmund, referierten insgesamt acht Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu den Themenschwerpunkten Wohn-, Arbeits- und Konsumwelt von morgen. So beispielsweise Dr. Hardo Kendschek, Geschäftsführer der komet-empirica Gmbh in Leipzig. Er erläuterte wie neue Wohnvorstellungen in Zukunft für ältere Menschen aussehen könnten. Zum Thema ältere Beschäftigte sprach Petra Meißner, Personalleiterin der MAHLE Behr Industry Reichenbach GmbH. In ihrem Vortrag zeigte sie anhand des „Junior-Senior-Programms“ auf, wie das Wissen im Unternehmen gehalten und erfolgreich zwischen Jung und Alt transferiert werden kann.
Die mentalen und körperlichen Ressourcen der erfahrenen, älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen bei Dirk Wottgen, Personalleiter des Werkes in Leipzig der BMW Group, im Vordergrund. In seinem Vortrag ging er auf die bereits von BMW praktizierten Qualifizierungsangebote sowie die Möglichkeiten der Umgestaltung des Arbeitsplatzes und der Erhaltung der Gesundheit ein. Unter der Überschrift „KMU – was tun?“ gab zudem Detlef Trippler von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall in Dresden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nützliche Tipps mit auf den Weg, wo sie sich zu Themen wie Alterstrukturanalyse oder auch betriebliches Gesundheitsmanagement informieren können.
In den Pausen sowie im Anschluss an die Fachtagung konnten sich die Gäste im Rahmen eines „Markts der Möglichkeiten“ über unterschiedliche Initiativen und Programme zum Thema informieren sowie über die Erkenntnisse der Tagung diskutieren.
Informationen zu weiteren Veranstaltungen zum Thema finden Sie unter: http://www.wirtschaftsfaktor-alter.de/wa/kalender.html