Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Aktuelles15.11.2010
Experteneinschätzungen zufolge wird 2040 nahezu jeder zehnte Deutsche über 80 Jahre alt sein. Das sind etwa doppelt so viele Menschen wie heute. Jedoch ist die Wohnungssituation in Deutschland auf diese demografische Entwicklung noch nicht eingestellt. „Angesichts der zunehmenden Alterung unserer Gesellschaft ist es eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, Häuser und Wohnungen den Bedürfnissen älterer Menschen anzupassen“, sagt der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Peter Ramsauer.
Deshalb fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung den altersgerechten Umbau von Wohngebäuden und des Wohnumfeldes über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Insgesamt 80 Millionen Euro jährlich stehen in Form von zinsgünstigen Darlehen für Eigentümer, Mieter und Wohnungsunternehmen bereit. Diese können beispielsweise für den Abbau von Barrieren in Bädern und Küchen, für die Verbreiterung von Türen oder den Einbau von Aufzügen und Rampen beantragt werden. Eine Bezuschussung ist zudem über den Bund möglich, der weitere 20 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Das bedeutet im Einzelfall bis zu 2.500 Euro zusätzlich.
Wie die Förderung in der Praxis aussehen kann, zeigt die neue Broschüre „Altersgerecht Umbauen“. Darin finden sich Tipps, Hinweise, Informationen und konkrete Praxisbeispiele zum Thema altergerechtes Umbauen. Und wer sich direkt beraten lassen möchte, für den enthält sie Kontaktdaten von Expertinnen und Experten zu den Themen Finanzierung, Kreditvergabe sowie bauliche und technische Fragen.
Die Broschüre „Altersgerecht Umbauen“ kann hier als PDF heruntergeladen werden.