Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Arbeitswelt28.03.2011

Im Jahr 2030 werden aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland bis zu 5,5 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Damit rücken die Potenziale älterer Beschäftigter immer mehr in den Mittelpunkt. Mit diesem Thema beschäftigt sich auch der neue Folder „Fachkräftemangel: Ältere Beschäftigte bieten neue Potenziale“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Publikation basiert auf der Studie „Altersbilder in Unternehmen aus Sicht von Personalverantwortlichen und älteren Beschäftigten“, die im Auftrag des Bundesministeriums von der Gesellschaft für Konsumforschung Nürnberg im Herbst 2010 durchgeführt wurde.
Entgegen früheren Vorstellungen sind ältere Beschäftigte nicht weniger leistungsfähig als jüngere. „In puncto Zuverlässigkeit, Qualitätsbewusstsein und Erfahrungswissen stechen die Älteren die Jüngeren sogar aus“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, im Interview, welches im Folder nachzulesen ist. Darüber hinaus bietet der Folder gute Beispiele aus der Praxis, die zeigen, wie Unternehmen sich heute bereits mit dem Thema beschäftigten und welche Angebote sie bieten, um ältere Beschäftigte möglichst lange leistungsfähig an ihr Unternehmen zu binden und im Arbeitsleben zu halten. So auch die BMW AG, deren Vorstand für Personal- und Sozialwesen, Harald Krüger, überzeugt ist: „Unter den richtigen Rahmenbedingungen sind Produktivitätssteigerungen und höchste Qualitätsansprüche mit einer alternden Belegschaft umsetzbar.“
Der Folder „Fachkräftemangel: Ältere Beschäftigte bieten neue Potenziale“ kann hier als barrierefreies PDF heruntergeladen werden.
Eine Kurzfassung der Studie „Altersbilder in Unternehmen aus Sicht von Personalverantwortlichen und älteren Beschäftigten“ wird in Kürze auf dieser Website veröffentlicht.