Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Aktuelles15.09.2009
Bis 2050 wird sich der Anteil der über 80-jährigen in Hessen lebenden Menschen von derzeit fünf auf dann 15 Prozent der Gesamtbevölkerung verdreifachen. Zudem schrumpft die hessische Bevölkerung nach Prognosen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hessen Agentur bis 2050 von derzeit knapp 6,1 Millionen auf 5,5 Millionen Menschen. Der demografische Wandel wirkt sich auf alle Bereiche, das heißt, Infrastruktur, Finanzen, Gesundheit, Verkehr und Wohnen aus. Besonders betroffen sind davon die Kommunen. Wie die hessischen Kommunen darauf vorbereitet sind, zeigt der Familien- und Demografieatlas 2009 der IHK Frankfurt am Main.
Nicht jede Kommune wird gleich stark vom demografischen Wandel betroffen sein. Am Beispiel des Main-Taunus-Kreises und Hochtaunuskreises zeigt der Familien- und Demografieatlas 2009, welche Auswirkungen der demografische Wandel für Kommunen mit sich bringt und was bereits heute für die spezifischen Bedürfnisse älterer Menschen getan wird. So setzt beispielsweise die Gemeinde Eppstein auf eine barrierefreie Infrastruktur: Der Bahnhof wurde mit Fahrstühlen ausgestattet und bei Straßenerneuerungen werden die Bordsteine herab gesenkt. Etwas anders die Stadt Frankfurt: Dort wurde speziell für die älteren Einwohnerinnen und Einwohnern der Wegweiser „Älter werden in Frankfurt“ erstellt. Dieser informiert über Beratungs-, Freizeit- und Betreuungsmöglichkeiten. Darüber hinaus gibt es eine regelmäßig erscheinende und kostenlose Zeitschrift für die älteren Großstädter.
Diese und weitere Beispiele zeigen, wie sich Kommunen schon heute auf die Auswirkungen des demografischen Wandels einstellen und darauf vorbereiten können.
Externer Link:
Weitere Informationen zum Familien- und Demografieatlas 2009 der IHK Frankfurt am Main finden Sie hier:
www.frankfurt-main.ihk.de/standortpolitik/arbeitsmarkt/familien_demografieatlas