Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Aktuelles11.10.2011
Im Jahr 2020 werden etwa 40 Prozent der Beschäftigten älter als 50 Jahre sein, so Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. In der aktuellen Studie „Demografischer Wandel – Status Quo und Herausforderungen für Unternehmen in Deutschland“ ging die Unternehmensberatung Towers Watson den Fragestellungen nach, wie Unternehmen den demografischen Wandel sehen und wie sie damit umgehen. Befragt wurden Personal- und Demografieverantwortliche aus 35 deutschen Unternehmen mit durchschnittlich 20.000 Mitarbeitern.
Die Ergebnisse zeigen: Für nahezu alle (97 Prozent) ist die Bewältigung des demografischen Wandels eine wesentliche Voraussetzung für den künftigen Unternehmenserfolg. 61 Prozent gehen davon aus, dass die Folgen des demografischen Wandels mit geeigneten Personalmaßnahmen ganz kompensiert werden können, für 39 Prozent ist dies zumindest teilweise möglich.
Nichtsdestotrotz hat erst ein Fünftel der Betriebe entsprechende Maßnahmen umgesetzt – die Mehrheit (70 Prozent) ist über die Informationssammlung und Risikoanalyse noch nicht hinausgekommen. Die notwendige langfristige Planung sowie fehlende Ressourcen erschweren den Übergang zur Maßnahmenplanung und -umsetzung. Darüber hinaus halten sich demografiebedingte Folgen für die Unternehmen aktuell noch in Grenzen, sodass sich viele Betriebe auf andere kurzfristigere Aufgaben konzentrieren. Jürgen Helfen, Leiter General Consulting bei Towers Watson und Co-Autor der Studie, betont jedoch den Handlungsbedarf: „Viele Maßnahmen wirken erst mittel- oder langfristig. Sie sollten daher jetzt initiiert werden, um den demografischen Herausforderungen noch rechtzeitig begegnen zu können“.
Weitere Informationen erhalten Sie im Report zu den Studienergebnissen. Diesen können Sie über folgenden Kontakt bestellen:
Ulrike Lerchner-Arnold: Tel. (0611) 794-218, E-Mail: ulrike.lerchner-arnold(at)towerswatson.com