Wirtschaftsfaktor Alter


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Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln

Mitglied in der Impulsgruppe „Wirtschaftsfaktor Alter“

 

Standpunkt zum „Wirtschaftsfaktor Alter“:

 

 

 

 

Zitat: 

„Die Generation 50plus gewinnt als Wirtschaftsfaktor nicht nur alleine aufgrund der demografischen Entwicklung an Bedeutung, sondern auch aufgrund ihrer beachtlichen Kaufkraft.“  

Statement:

Die Generation 50plus gewinnt als Wirtschaftsfaktor nicht nur alleine aufgrund der demografischen Entwicklung an Bedeutung, sondern auch aufgrund ihrer beachtlichen Kaufkraft. Vermögensbestand und Einkommen sind zum Teil deutlich höher als bei jüngeren Altersgruppen. Die heutige Generation 50plus ist zudem konsumfreudiger und aufgeschlossener gegenüber Neuerungen als früher. Sie ist gebildeter und hat größere Ansprüche an ein aktives, selbstbestimmtes Leben im Alter.

Für die Nachfrage nach Konsumgütern und Dienstleistungen hat dies erhebliche Konsequenzen. Gesundheit, Sicherheit und Selbstbestimmung stehen auf der Liste der altersspezifischen Bedürfnisse ganz oben. Für die Unternehmen erwächst die Aufgabe, zielgruppenspezifische Angebote zu entwickeln. Der Staat muss hierfür die angemessenen Rahmenregelungen schaffen, damit sich diese Märkte entfalten können. Dann ergeben sich auch neue Erwerbsmöglichkeiten für die Generation 50plus, denn nichts ist überzeugender, wenn Menschen über 50 für Menschen über 50 Produkte und Dienstleistungen entwickeln und vertreiben.

© 2012 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend