Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Kredite
Für manche lästig - zum Schutz vor schwarzen Schafen aber wichtig und sinnvoll. Auch immer mehr ältere Menschen begegnen dem Kürzel „SCHUFA“ bei den alltäglichen Geschäftsabschlüssen. Was hat es mit der „SCHUFA“ auf sich?
Der Name steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Kredit bezieht sich dabei nicht nur auf den klassischen Bankkredit, sondern umfasst beispielsweise auch die Bestellung beim Versandhandel auf Rechnung oder den Handyvertrag. Denn bei all diesen Geschäften erhalten die Menschen eine Ware oder Dienstleistung, die erst später bezahlt wird. Und die SCHUFA-Auskunft soll die Händlerinnen und Händler vor Menschen warnen, die es mit dem Begleichen ihrer Pflichten bisher nicht immer ernst genommen haben.
In den SCHUFA-Beständen sind Daten wie Name, Adresse, Anzahl der Girokonten und Kreditkarten, Leasingverträge oder Versandhandelskonten gespeichert. Solche so genannten positiven Informationen zeichnen die Datensätze von rund 93 Prozent der gespeicherten Personen aus. Sie zeigen, dass eine Person wirtschaftlich aktiv ist und dabei umsichtig und zuverlässig handelt. Durch diesen Nachweis wird das Eingehen weiterer Verpflichtungen ermöglicht und für alle Beteiligten sicherer gemacht.
Bei der SCHUFA nicht gespeichert werden Kontostände, Einkommen oder Geldanlagen oder bei wem jemand beschäftigt war oder ist. Die SCHUFA gibt Daten an die Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeitet, nur dann weiter, wenn Bürgerinnen und Bürger zugestimmt haben und ein berechtigtes Interesse auch unter Berücksichtigung des Datenschutzes besteht.
Ob und welche Daten gespeichert sind, kann jeder Interessierte per Eigenauskunft erfahren. Die SCHUFA hilft dabei persönlich oder schriftlich weiter: in allen großen deutschen Städten unterhält sie Verbraucherservicestellen für den persönlichen Kontakt.
Weitere Informationen:
Telefon SCHUFA: 01805 / 724832
(0,14ct/Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom)