Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Haushalt
Fenster putzen, Bügeln, den Hund versorgen – die Tätigkeiten im Haushalt sind vielfältig. Ältere Menschen stellen diese alltäglichen Aufgaben häufig vor Probleme. Professionelle Anbieter erleichtern mit haushaltsnahen Dienstleistungen den Alltag. Für die Kunden geht es dabei vor allem um Eines: Dass sie ihren Alltag möglichst unabhängig gestalten können.
Die angebotenen Hilfen umfassen das gesamte Spektrum der menschlichen Bedürfnisse. Neben allgemeinen Hilfen in Haus und Garten gehören Serviceleistungen wie die Begleitung bei Arzt- und Behördengängen, Vorlesestunden oder einfach nur Zeit zum Erzählen und Plaudern dazu.
Doch die Auswahl eines geeigneten Anbieters gestaltet sich oft schwierig. Welches Angebot passt zum Bedarf, welcher Preis ist angemessen und welcher Anbieter am besten geeignet? wirtschaftsfaktor-alter.de hat die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt:
Für 16 Euro in der Stunde bietet beispielsweise der Pflegeservice des Deutschen Roten Kreuzes Müggelsee in Berlin haushaltsnahe Dienstleistungen an. Unter dem Projektnamen „Meine Zeit“ können Interessierte Dienstleistungen vom Wasserkisten tragen bis hin zum Gardinen austauschen anfordern. Für rund 15 Euro pro Stunde sind die Mitarbeiter des Haus- und Familienpflegdienstes in Gießen tätig. Diese Preise orientieren sich am Satz der gesetzlichen Krankenkassen, die bei Bedürftigkeit für die Finanzierung haushaltsnaher Dienstleistungen aufkommen können.
Generell gilt: Bei haushaltsnahen Dienstleistungen können Sie als Privatperson 20 Prozent der im Laufe eines Jahres entstandenen Kosten von Ihrer Steuerschuld absetzen. Absolut dürfen Sie jedoch nur 600 Euro pro Jahr geltend machen. Bei Pflege- und Betreuungsleistungen erhöht sich der Betrag auf 1.200 Euro. Ab dem Jahr 2009 wird die Obergrenze für die Steuerermäßigung auf 4.000 Euro im Jahr deutlich erhöht. Dabei wird vereinfachend nicht mehr danach unterschieden, ob es sich um eine hauswirtschaftliche Hilfe, eine Pflegedienstleistung oder um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis im Privathaushalt handelt.
Erste Anlaufstelle sind Stadtverwaltung und Krankenkassen aber auch Agenturen für haushaltsnahe Dienstleistungen. Darüber hinaus sollte sich jeder im Bekanntenkreis umhören. Wer kennt bereits ein Unternehmen und hat gute Erfahrungen gemacht?
Dies hängt sehr von der genauen Tätigkeit ab. Grundsätzlich sollte aber geklärt werden, ob das Unternehmen ausreichend Angestellte hat, um die Dienstleistung auch bei personellen Engpässen sicher zu stellen. Ein erstes Indiz für gute Qualität: Das Unternehmen kann Referenzen und Empfehlungen vorweisen und steht darüber hinaus auf den Kontaktlisten der Krankenkassen. Entscheiden ist letztlich auch, ob die Chemie zwischen Ihnen und dem Dienstleister stimmt. Schließlich sollte die Anwesenheit des Helfers im Haushalt als angenehm empfunden werden.
Bei vertragsgebundener Zusammenarbeit empfiehlt es sich, auf detaillierte Dienstleistungsverträge zu achten: Sind alle Leistungen verständlich und genau geregelt, so dass ein hohes Maß an Sicherheit und Verbindlichkeit entsteht? Die Rechnung sollte konsequent nachvollziehbar sein. Wegekosten des Personals sollten zudem nicht gesondert berechnet werden.