Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Digitale Fotografie
Ende der neunziger Jahre begann der Aufstieg der Digitalkamera. Was kann sie im Gegensatz zu einem herkömmlichen, einem analogen Fotoapparat? Fotos, die mit einer Digitalkamera aufgenommen werden, kann man sich sofort auf einem kleinen integrierten Bildschirm anschauen - und gleich wieder löschen, wenn sie nicht gefallen.
Bei einem digitalen Fotoapparat ist das Aufnahmemedium Film durch einen elektronischen Bildwandler und ein digitales Speichermedium ersetzt. Das Speichermedium ist eine Chipkarte, zum Beispiel „CompactFlash“, „Memory Stick“ oder „Microdrive“. Wenn auch die Filmrolle in der digitalen Fotografie wegfällt, muss niemand auf Bildabzüge auf Fotopapier verzichten. Mit den Chipkarten können Hobbyfotografen direkt ins Fotogeschäft gehen und Papierfotos abziehen lassen. Meist geht dies innerhalb von einer Stunde. Außerdem können die Bilder auf der Chipkarte über ein Kabel, das die Kamera mit dem Computer zu Hause verbindet, auf den eigenen Rechner gespielt werden. Es gibt verschiedene Computerprogramme, mit denen die Fotos verwaltet, bearbeitet und versendet werden können. Oft ist ein entsprechendes Programm bereits beim Kauf der Digitalkamera inbegriffen.
Weiterbildungseinrichtungen wie zum Beispiel Volkshochschulen bieten Kurse an, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Umgang mit der Kamera und der Technik trainieren können. Dort lernen sie auch die wichtigen Fachvokabeln, damit Kaufwillige dem Fachlatein mancher Verkäuferinnen und Verkäufer folgen können.
Wenn es beispielsweise um die Leistung der Digitalkamera geht, wird sie in Megapixel eingeteilt. Megapixel steht für eine Million Bildpunkte. Höhere Bildauflösungen ermöglichen großformatige Fotoabzüge, da die Anzahl der Bildpunkte per Fläche größer, also die Rasterung kleiner ist. Vier bis fünf Megapixel hat eine Einsteiger-Kamera, sechs bis acht Megapixel eine Mittelklassekamera. Ein konstruktionsbedingtes Merkmal der Digitalkamera ist, dass sie etwas langsamer arbeitet. Mit der so genannten Auslöseverzögerung - das ist die Zeit, die zwischen dem Drücken des Auslösers und der tatsächlichen Bildaufzeichnung vergeht - gehen kostbare Sekundenbruchteile beispielsweise bei einem Schnappschuss nicht selten verloren. Wie bei fast allen größeren Anschaffungen lohnt sich auch hier ein Preisvergleich. Digitalkameras sind im Laufe der Zeit preiswerter geworden, noch immer aber variieren die Preise enorm.
Weitere Informationen im Fachportal
» www.digitalkamera.de
Das Hessische Sozialministerium hat die Broschüre „Barrierefreie Unterhaltungselektronik - Gibt es das?“ herausgegeben, die Sie » hier als PDF-Datei herunterladen können.