Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Wohnen & Handwerk
Zur Lebensqualität im Alter gehört für die meisten Menschen, dass sie auch bei nachlassender Rüstigkeit weiterhin in den vertrauten vier Wänden leben und wohnen können. Nur rund zehn Prozent der älteren Menschen können sich vorstellen, bei Hilfe- oder Pflegebedürftigkeit in ein Heim umzuziehen. Diesen Wunsch greift das Modellprogramm „Neues Wohnen - Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf.
Vorangegangen ist eine bundesweite Befragung der Kommunen, bei der insgesamt 249 Städte und Landkreise aus 15 Bundesländern ihre Erwartungen und Wünsche, aber auch Herausforderungen bei der Bereitstellung einer alten- und generationengerechten Wohnkultur zum Ausdruck gebracht haben.
„Wir lassen die Kommunen nicht allein“, erklärte Bundesministerin Ursula von der Leyen anlässlich der Vorlage des Befragungsberichts und zum Start des Modellprogramms. „So erproben wir etwa Kooperationen zwischen Handwerk, Wohnungsunternehmen und Bausparkassen, um den Menschen ein Hin und Her durch mehrere Anlaufstellen zu ersparen.“ Insgesamt sieben Projekte beziehungsweise Projektverbünde nehmen an dem Modellprogramm teil. Es soll auch der Voraussage von Fachleuten entgegenwirken, nach der bis zum Jahr 2050 bis zu 800.000 zusätzliche stationäre Pflegeplätze drohen, wenn die Verantwortlichen nicht umsteuern und häuslich-ambulante Betreuungsformen stärken.
Weitere Informationen:
» Modellprogramm "Neues Wohnen - Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter" - die Projekte: www.bmfsfj.de/projekte
» Befragung "Strukturen und Herausforderungen für kommunales Handeln" - der Ergebnisbericht: www.bmfsfj.de/ergebnisbericht