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Wohnen & Handwerk

Suche Zimmer, biete Rasenmähen: Das Projekt „Wohnen für Hilfe“

Plötzlich sind die Kinder aus dem Haus und die 5-Zimmer-Wohnung wirkt viel zu groß. Dazu fällt das Reinigen der vielen Räume bereits schwer. Warum also nicht die leeren Zimmer untervermieten? Das alternative Wohnprojekt „Wohnen für Hilfe“ bringt ältere Menschen, die allein in großen Wohnungen oder Häusern leben, mit Jüngeren zusammen, die eine bezahlbare Bleibe suchen.

Bezahlbar wird der Wohnraum durch eine etwas andere Art der Miete. Neben der Beteiligung an den Nebenkosten wird die Miete durch Einkaufen, Hausarbeit, Gassi gehen mit dem Hund oder Rasenmähen entrichtet. Dabei gilt, dass ein Quadratmeter Wohnraum eine Stunde Hilfe im Monat wert ist.

Entstanden ist die Idee 1992 in Darmstadt. Das an der Darmstädter Fachhochschule entwickelte Projekt wurde bereits 1995 vom Bundesfamilienministerium ausgezeichnet. Im englischsprachigen Raum gibt es ähnliche Projekte - „Homeshare“ genannt. Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ hat sich bereits in vielen Universitätsstädten in Deutschland, darunter Frankfurt am Main, Köln, München und Münster, bewährt.

Die Studentenwerke geben nähere Informationen und Kontaktadressen.

Mehr Informationen zu „Wohnen für Hilfe“ in

Köln:

» www.wfh-koeln.de

München:

Seniorentreff Neuhausen, Leonrodstraße 14, Tel. 089-13 01 39 25

Frankfurt/Main:

» www.buergerinstitut-ffm.de

Freiburg:

Studentenwerk Freiburg, Schreiberstraße 12-16, Tel. 0761-210 13 53

Mainz:

Viva Familia - Servicestelle für lokale Bündnisse, Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V., Karmeliterplatz 3, Tel. 06131-20 69 32

Münster:

Amt für Wohnungswesen, Iduna-Hochhaus, Servatiiplatz 9, Tel. 0251-4 92 64 51

Stuttgart:

Landeshauptstadt Stuttgart, Sozialamt, Eberhardstraße 33, 70173 Stuttgart, Harald Habich, Bürgerservice Leben im Alter, Tel. 0711-216 2578, 
E-Mail: harald.habich(at)stuttgart.de

» www.stuttgart.de

Linktipp:

» www.vdk.de

Informationen des Sozialverbands VDK Deutschland

 

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