Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Hausnotruf
„Technische Errungenschaften wie Hausnotrufsysteme leisten einen unverzichtbaren Beitrag, damit ältere Menschen auch bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit weiterhin in der vertrauten Wohnung leben können“, so der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues.
Die Nachfrage nach Hausnotrufsystemen wird mit der steigenden Anzahl älterer Menschen, die in der eigenen Wohnung möglichst selbstständig leben wollen, in den kommenden Jahren weiter wachsen.
Bei einem Hausnotrufsystem wird über eine Basisstation der Anschluss an das Telefon- und das Stromnetz hergestellt. Bei Bedarf wird mit einer Notrufzentrale Kontakt hergestellt. Über einen „Funkfinger“ kann der Betroffene in seiner Wohnung Alarm auslösen. Der „Funkfinger“ kann beispielsweise als Armband oder um den Hals getragen werden und wird in der Regel durch kurzes Drücken ausgelöst. Weitere Notruftaster sollten laut Seniorenorganisationen im Bad und im Schlafzimmer eingebaut werden.
Bei Auslösung des Senders verbindet sich die Basisstation mit einer Notrufzentrale. Dort werden die erforderlichen Daten am Bildschirm angezeigt. Über eine integrierte Freisprecheinrichtung versuchen die Helferinnen und Helfer in der Notrufzentrale, mit der oder dem Betroffenen Kontakt aufzunehmen. Kommt keine Antwort oder wird anderweitig deutlich, dass ein Notfall vorliegt, wird ein Rettungsdienst verständigt.
Bei der Produktberatung empfiehlt es sich, die Kundinnen und Kunden auf die Bedeutung einer sogenannten Hilfsmittelnummer hinzuweisen. Denn die Hilfsmittelnummer stellt sicher, dass das Gerät die von den Pflegekassen geforderten technischen Mindestanforderungen erfüllt.
Weitere Informationen:
Hausnotrufdienste am Beispiel DRK